Windlast-Zonen.

Windlasten sind wie Schneelasten regional unterschiedlich und bei der statischen Planung von Bauwerken (so auch Solaranlagen!) zu berücksichtigen. Die zu erwartenden Windlasten für ein Gebäude werden nach DIN 1055-4 in vier Windlastzonen eingeteilt.

Hierzu wurden gemittelte Windgeschwindigkeiten in 10 m Höhe über ebenem Grund angenommen und in die 4 Windlastzonen eingeteilt. Die Windlast ergibt sich vereinfacht gesagt aus dem Geschwindigkeitsdruck multipliziert mit aerodynamischen Kraftbeiwerten.

Wind erzeugt an einem Hindernis positiven und negativen (Sog) Druck. An der windzugewandten Seite wirkt dieser als Druckkraft, an der windabgewandten Seite, hauptsächlich an Ecken und Kanten, als Zugkraft. Die Druck- und Zugkräfte treten gleichzeitig am Hindernis (z. B. PV-Anlage) auf. Der Einfluss dieser Kräfte ist stark von der Form und (Dach-)Neigung abhängig.

Liegt das Solarmodul Ein Solar- oder Photovoltaikmodul besteht aus mehreren elektrisch miteinander verschalteten Solarzellen, die zwischen einer Glasscheibe und einer Kunststofffolie auf der Rückseite oder zwischen zwei Glasscheiben eingebettet und so vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Solarmodule werden in der Regel in einem Rahmen montiert, der zur Befestigung des Moduls dient. beispielsweise nicht auf einer Dachfläche auf, muss auch die Sogwirkung des Windes berücksichtigt werden. Diese kann unter Umständen höher als der Staudruck werden.

(Bildquelle: www.fliegendebautennds.de/bilder/windlastzonen.gif über Google.)