
Schneelast-Zonen.
Die charakteristischen Werte für Schneelasten (sk) werden für regionale Zonen (Schneelastzonen) mit unterschiedlichen Intensitäten der Schneelast ermittelt.
Es werden fünf Schneelastzonen unterschieden: Zone 1, 1a, 2, 2a und 3. Die Intensität der Schneelasten nimmt von Zone 1 nach Zone 3 zu.
Im norddeutschen Tiefland wurden in seltenen Fällen Schneelasten bis zum Mehrfachen der Rechenwerte gemessen. Die zuständige Behörde kann in den betroffenen Regionen die Rechenwerte festlegen, die dann zusätzlich nach DIN 1055-100 als außergewöhnliche Einwirkungen anzusetzen sind.
Für bestimmte Lagen der Schneelastzone Eine Schneelastzone ist ein regional definierter Bereich in Deutschland, für den charakteristische Schneelastwerte zu erwarten sind. Dementsprechend werden fünf regionale Zonen (Schneelastzonen) mit unterschiedlichen Intensitäten der Schneelast unterschieden: Zone 1, 1a, 2, 2a und 3. Die Intensität der Schneelasten nimmt dabei von Zone 1 nach Zone 3 zu. Die charakteristischen Schneelast-Werte sind bei der statischen Planung einer Solaranlage unbedingt zu berücksichtigen. 3 können sich ebenso höhere Werte als nach der Gleichung ergeben. Informationen über die Schneelast in diesen Lagen sind von den zuständigen örtlichen Stellen einzuholen. Dies betrifft z.B. Gebiete wie den Harz oder Hochlagen des Fichtelgebirges etc.
In jeder Zone ist ein Mindestwert der Schneelast (Sockelbetrag) anzusetzen. Ansonsten gelten für die Berechnung die folgenden Formeln:
Anmerkungen: In Zone 3 können für bestimmte Lagen (z.
B. Oberharz, Hochlagen des Fichtelgebirges, Reit im Winkl, Obernach/Walchensee)
höhere Werte als nach der angegebenen Gleichung maßgebend sein.
Ihre regionale Baubehörde kann Ihnen die für Ihre Region zu erwartenden
Schneelasten nennen, die in die Statik Ihrer individuellen Baumaßnahme
einfließen müssen.
Die Quelle und weitere Informationen finden Sie hier:
