
Glossar.
Wir bringen Licht in das vermeintliche Dunkel der Fachbegriffe rund um Sonnenenergie und deren Nutzung.
Sollten Sie den gewünschten Begriff hier nicht erläutert finden, freuen wir uns über Ihr Feedback! Fragen Sie uns, was Sie schon immer wissen wollten, wir werden unser Glossar gerne erweitern.
A
- Akkumulator
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(Akku oder Solarbatterie) Akkumulatoren werden bei Inselsystemen (PV-Anlagen zur Eigennutzung) zur Speicherung von Solarstrom eingesetzt, um Stromerzeugungs- und Stromverbrauchszeiten zu entkoppeln. Durch den in Akkus gespeicherten Strom kann Solarstrom z.B. auch nachts zur Verfügung stehen.
- Amortisation
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Amortisation bedeutet Rücklaufzeit. Die wirtschaftliche Amortisation von PV-Anlagen bzw. solarthermischen Anlagen meint die Zeitspanne, die benötigt wird, um mit den Einnahmen aus dem Stromverkauf (Vergütung gemäß EEG) bzw. mit den gesparten Heiz- und Energiekosten die anfänglichen Investitionskosten zu decken.
Die energetische Amortisation meint die Zeitspanne, die benötigt wird, um mit einer Solaranlage so viel Energie zu erzeugen wie für ihre Herstellung verbraucht worden ist. Je nach eingesetztem Solarmodul liegen die Energierücklaufzeiten von PV-Anlagen derzeit zwischen 3 und max. 7 Jahren. Im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken, die ständig weitere Brennstoffe verbrauchen, um Energie zu erzeugen, haben Solaranlagen eine positive Energiebilanz.
B
- Buffer
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Buffer (dt.: Pufferspeicher) ist ein Begriff aus der Heiztechnik und bezeichnet den mit Wasser befüllten Wärmespeicher in einer Heizungsanlage. Der Buffer gleicht Differenzen zwischen der erzeugten und der verbrauchten Warmwassermenge aus. Auf diese Weise kann die Wärmeerzeugung weitgehend unabhängig vom Verbrauch betrieben werden. In solarthermischen Anlagen wird das Wasser z. B. dann erwärmt, wenn die Solarkollektoren „arbeiten“, und anschließend im gut isolierten Warmwasserspeicher bis zum Verbrauch gespeichert.
- Buffer
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Steht für Pufferspeicher.
- Bundesnetzagentur
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Die Bundesnetzagentur ist eine selbständige Bundesoberbehörde mit Sitz in Bonn und gehört zum Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Bundesnetzagentur ist hervorgegangen aus dem Bundesministerium bzw. Bundesamt für Post und Telekommunikation und war bis 2005 benannt in Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Die Bundesnetzagentur ist zuständig für die Märkte Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen. Sie hat die zentrale Aufgabe für die Einhaltung der entsprechenden Gesetze und Verordnungen zu sorgen. Damit verbunden sind liberalisierte und deregulierte Märkte und mit Blick auf die Energieversorgung ein diskriminierungsfreier Netzzugang und effiziente Netznutzungsentgelte.
C
- CO2
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CO2 ist die Abkürzung für Kohlendioxid, einer chemischen Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff.
E
- EEG
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EEG ist die Abkürzung für das Gesetz für Erneuerbare-Energien-Gesetz, genauer für das Gesetz zum Vorrang Erneuerbarer Energien, das seit 2000 in Kraft ist. Ab Januar 2012 wird eine neue EEG-Novelle in Kraft treten, aktuelle Informationen finden Sie auf der Website des Bundesumweltministeriums (BMU).
http://www.bmu.de/allgemein/aktuell/160.php >
Das EEG regelt die Abnahme und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien. Anlagenbetreiber erhalten (technologiespezifisch und standortabhängig) für die Dauer von 20 Jahren einen festen Vergütungssatz pro Kilowattstunde erneuerbaren Stromes. Dieser Vergütungssatz sinkt jedoch jährlich um einen bestimmten Prozentsatz (Degression). Mit anderen Worten: Je später eine Anlage ans Netz angeschlossen wird, desto geringerer ist die Einspeisevergütung. Die jeweilige Vergütung für den Anlagenbetreiber ist jedoch für 20 Jahre festgelegt.
Das EEG regelt jedoch auch die vorrangige Abnahme des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stromes. Damit haben Anlagenbetreiber Anspruch nicht nur auf unverzüglichen und vorrangigen Anschluss ihrer Anlage an das Stromnetz, sondern auch auf unverzügliche und vorrangige Abnahme des gesamten zur Einspeisung angebotenen Stroms sowie dessen Übertragung und Verteilung. - Einkristalline Solarzellen
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Solarzellen (monokristalline Module) Zur Herstellung von ein- oder monokristallinen Wafern, also Siliziumscheiben zur Herstellung von Solarzellen, benötigt man hochreines Halbleitermaterial (Silizium). Dazu werden aus geschmolzenem Silizium einkristalline (monokristalline) Stäbe gezogen und anschließend in dünne Scheiben gesägt. Großer Vorteil dieses aufwändigen Herstellungsverfahrens ist der garantiert relativ hohe Wirkungsgrad von bis zu 18 Prozent.
- Einspeisungsvergütung
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Die Einspeisevergütung ist ein über das EEG definierter Mindestsatz zur Vergütung des aus erneuerbaren Energien erzeugten und eingespeisten Stromes. Die Vergütung erfolgt über den Netzbetreiber.
Aktuelle Vergütungssätze finden Sie in unserer Infothek oder auf der Website der Bundesnetzagentur. - Erneuerbare Energie
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Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie, meint die Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus nachwachsenden oder unerschöpflichen Quellen. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen zählen Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft und Windenergie.
F
- Flachkollektor
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Flachkollektoren zeichnen sich, wie der Name schon sagt, vor allem dadurch aus, dass eine flache, ebene Absorberfläche zur Sonne ausgerichtet ist.
In Flachkollektoren wird das Licht nicht gebündelt, sondern das Sonnenlicht trifft direkt auf eine wärmeabsorbierende Fläche, die Wärme gut leitet und mit Röhren durchzogen ist. Darin befindet sich das Wärmeträgermedium, meist ein Wasser-Propylenglykol-Gemisch, das einen Frostschutz bis -23° C und darunter garantiert, eine mögliche Frostsprengung durch Volumenzunahme vermeidet und hohe Siedetemperaturen (je nach Druck 150° C und mehr) erträgt. Die nutzbare jährliche Wärmeenergie eines Flachkollektors liegt bei ca. 350 kWh/m². - Fossile Brennstoffe
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Fossile Brennstoffe (Kohle, Gas und Erdöl) sind in Erdschichten eingelagerte Abbauprodukte von toten Pflanzen und Tieren. Im Gegensatz zu erneuerbaren Energiequellen ist ihr Vorkommen begrenzt und ihre Nutzung oftmals umwelt- und klimaschädlich.
G
- Glas-Folie-Module
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Solarmodule, bei denen die Frontseite aus einer gehärteten Glasscheibe und die Rückseite aus einer dichten Kunststofffolie besteht.
- Glas-Glas-Module
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Solarmodule, bei denen die Frontseite und Rückseite aus einer gehärteten Glasscheibe besteht.
- GWp
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Abkürzung für Gigawatt-Peak. Ein Gigawatt-Peak entspricht 1.000 Megawatt-Peak.
I
- Inselanlagen
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Als Inselanlage bezeichnet man Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), die zur Eigennutzung konzipiert sind und somit der lokalen Stromversorgung vor Ort dienen. In Inselanlagen erzeugter Solarstrom wird nicht in das Stromnetz eingespeist.
- Inverter
-
(Wechselrichter oder Spannungswandler) Ein Inverter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom wird vom Inverter in 230 V Wechselspannung gewandelt, damit der Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt und/oder ins öffentliche Versorgungsnetzwerk eingespeist werden kann. Zentralwechselrichter werden in Großanlagen, String-Wechselrichter in Kleinanlagen eingesetzt.
K
- KfW
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Abkürzung für die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die KfW-Bankengruppe ist eine Förderbank im Eigentum von Bund und Ländern, die sowohl Privatpersonen wie auch Unternehmen verschiedenste Fördermöglichkeiten in Form langfristiger, zinsgünstiger Kredite mit Tilgungszuschüssen bietet. Mit Hilfe der langfristigen Darlehen aus den KfW-Förderprogrammen können selbst kapitalintensive Investitionen in regenerative Energien verwirklicht werden. Weitere Informationen zur Finanzierung und Förderung haben wir Ihnen in unserer Infothek zusammengestellt.
- KW
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(Kilowatt) Ein Kilowatt entsprechen 1.000 Watt. Dies ist die Einheit der Leistung, mit der unter anderem die Leistungsfähigkeit von Photovoltaik-Anlagen gemessen wird.
- KWh
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(Kilowattstunde) Der Verbrauch elektrischer Energie wird in Kilowattstunden gemessen. Eine Kilowattstunde entspricht dem Verbrauch von 1.000 Watt über einen Zeitraum von einer Stunde.
- KWp
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(Kilowatt-Peak) Kilowatt-Peak ist die Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Photovoltaik (PV)-Moduls. Durch die Nennleistung in kWp können verschiedene Solarzellen und Solarmodule verlässlich miteinander verglichen und auch normiert werden. Allerdings werden die auf den Modulen angegebenen Leistungswerte unter standardisierten Testbedingungen erzielt (25 °C Modultemperatur und 1.000 W/m2 Bestrahlungsstärke), entsprechen aber nicht den Werten im Alltagsbetrieb.
M
- Monitoring-System
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Monitoring-Systeme dienen der Überwachung von PV-Anlagen, um die reibungslose Funktionsfähigkeit und damit den Anlagenertrag sicherzustellen.
- Monokristalline Module
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(einkristalline Solarzellen) Zur Herstellung von monokristallinen Wafern, also Siliziumscheiben zur Herstellung von Solarzellen, benötigt man hochreines Halbleitermaterial (Silizium). Dazu werden aus geschmolzenem Silizium einkristalline (monokristalline) Stäbe gezogen und anschließend in dünne Scheiben gesägt. Großer Vorteil dieses aufwändigen Herstellungsverfahrens ist der garantiert relativ hohe Wirkungsgrad von bis zu 18 Prozent.
- Multikristalline Module
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(polykristalline Module oder Solarzellen) Zur Herstellung von poly- oder multikristallinen Solarzellen wird flüssiges Silizium in Blöcke gegossen. Die anschließend daraus geschnittenen Scheiben haben im Gegensatz zu ein-/monokristallinen Wafern allerdings nicht überall die gleiche Kristallorientierung. Zugunsten des preiswerteren Herstellungsverfahrens nimmt man geringere Wirkungsgrade durch Kristalldefekte an den Schnittkanten in Kauf, so dass polykristalline Module in Photovoltaik-Anlagen am meisten verbreitet sind. Der Wirkungsgrad multikristalliner Solarzellen liegt derzeit zwischen 14 und 16 Prozent.
- MW
-
(Megawatt) Der Verbrauch elektrischer Energie kann nicht nur in kW bzw. kWh gemessen werden, sondern insbesondere bei größeren Dimensionen auch in Megawatt (MW). Ein Megawatt entspricht 1.000 Kilowatt (kW) oder 1.000.000 Watt (W).
- MWh
-
(Megawattstunde) Der Verbrauch elektrischer Energie über einen Zeitraum von einer Stunde kann nicht nur in Kilowattstunden (kWh), sondern insbesondere bei größeren Dimensionen auch in Megawattstunden (MWh) gemessen werden. Eine Megawattstunde entspricht dem Verbrauch von 1.000 Kilowattstunden (kWh) über einen Zeitraum von einer Stunde.
- MWp
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(Megawatt-Peak) Ein Megawatt-Peak entspricht 1.000 Kilowatt-Peak (kWp).
N
- Netzbetreiber
-
Der Netzbetreiber ist ein Elektrizitätsversorgungsunternehmen, das Stromnetze für die allgemeine Versorgung mit elektrischer Energie betreibt.
- Netzgekoppelte Anlagen
-
(Netzgekoppelte PV-Anlagen) Netzgekoppelte Anlagen sind Photovoltaik-Anlagen, die an ein Energieversorgungsnetz eines Netzbetreibers angeschlossen sind. In netzgekoppelten Anlagen erzeugter Solarstrom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
P
- Peak
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(p) Peak bedeutet Spitze und bezeichnet die Nennleistung von Photovoltaik-Anlagen, häufig angegeben in der Maßeinheit Kilowatt-Peak (kWp). Die Bestimmung der Modulleistung bezieht sich allerdings auf Testergebnisse unter optimalen Laborbedingungen, die im Freiland allerdings so gut wie nie erreicht werden können. Daher ist die tatsächliche Leistung einer PV-Anlage immer niedriger als ihr möglicher (angegebener) Peak-Wert. [Vgl. auch Watt-Peak (wp)]
- Photovoltaik
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(PV) Photovoltaik (zuweilen auch: Fotovoltaik) ist die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mit Hilfe von Solarzellen, die aus dünnen Siliziumscheiben bestehen. Strahlt die Sonne auf eine solche Zelle, baut sich zwischen Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf. Der erzeugte Gleichstrom wird dann durch einen Wechselrichter in Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt umgewandelt und steht zur Nutzung bzw. Einspeisung in das öffentliche Netz zur Verfügung.
- Photovoltaik-Anlage
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(PV-Anlage) Eine Photovoltaik-Anlage (oftmals als PV-Anlage abgekürzt) ist ein eigenes kleines Kraftwerk, das mit Hilfe von Solarzellen Sonnenlicht (Sonnenenergie) in elektrischen Strom umwandelt. Strahlt die Sonne auf eine solche Zelle, baut sich zwischen Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf. Der erzeugte Gleichstrom wird dann durch einen Wechselrichter in Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt umgewandelt und steht zur Nutzung bzw. Einspeisung in das öffentliche Netz zur Verfügung.
- Polykristalline Module
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(Multikristalline Module oder Solarzellen) Zur Herstellung von poly- oder multikristallinen Solarzellen wird flüssiges Silizium in Blöcke gegossen. Die anschließend daraus geschnittenen Scheiben haben im Gegensatz zu ein-/monokristallinen Wafern allerdings nicht überall die gleiche Kristallorientierung. Zugunsten des preiswerteren Herstellungsverfahrens nimmt man geringere Wirkungsgrade durch Kristalldefekte an den Schnittkanten in Kauf, so dass polykristalline Module in Photovoltaik-Anlagen am meisten verbreitet sind. Der Wirkungsgrad multikristalliner Solarzellen liegt derzeit zwischen 14 und 16 Prozent.
- Pufferspeicher
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(Buffer) Pufferspeicher ist ein Begriff aus der Heiztechnik und bezeichnet den mit Wasser befüllten Wärmespeicher in einer Heizungsanlage. Der Puffer- oder Wärmespeicher gleicht Differenzen zwischen der erzeugten und der verbrauchten Warmwassermenge aus. Auf diese Weise kann die Wärmeerzeugung weitgehend unabhängig vom Verbrauch betrieben werden. In solarthermischen Anlagen wird das Wasser z. B. dann erwärmt, wenn die Solarkollektoren „arbeiten“, und anschließend im gut isolierten Warmwasserspeicher bis zum Verbrauch gespeichert.
- PV
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Steht für Photovoltaik.
- PV-Anlage
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Steht für Photovoltaik-Anlage.
R
- Röhrenkollektoren
-
Röhrenkollektoren (Vakuumröhrenkollektoren) bestehen aus zwei konzentrisch ineinander gebauten Glasröhren. Zwischen diesen Glasröhren befindet sich ein Vakuum, das die Übertragung der Strahlungsenergie des Lichts zum Absorber zulässt, aber einen Wärmeverlust stark verringert. In der inneren Röhre befindet sich ein Wärmeübertragungsmedium, meist ein Wasser-Glycol-Gemisch (vgl. Flachkollektoren), das sich erwärmt und durch Pumpen angetrieben die Wärme transportiert. Diese Kollektoren arbeiten üblicherweise bis zu einer Betriebstemperatur von ca. 150 °C. Vakuumröhrenkollektoren haben höhere Wirkungsgrade als Flachkollektoren, sind aber teurer in der Anschaffung.
S
- Schneelastzone
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Eine Schneelastzone ist ein regional definierter Bereich in Deutschland, für den charakteristische Schneelastwerte zu erwarten sind. Dementsprechend werden fünf regionale Zonen (Schneelastzonen) mit unterschiedlichen Intensitäten der Schneelast unterschieden: Zone 1, 1a, 2, 2a und 3. Die Intensität der Schneelasten nimmt dabei von Zone 1 nach Zone 3 zu.
Die charakteristischen Schneelast-Werte sind bei der statischen Planung einer Solaranlage unbedingt zu berücksichtigen. - Silizium
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Silizium wird aus Quarz hergestellt, der wiederum das zweithäufigste Element in der Erdkruste ist und überwiegend als Sand oder Gestein vorkommt.
- Solarbatterie
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(Solarbatterie Akkumulator) Solarbatterien werden bei Inselsystemen (PV-Anlagen zur Eigennutzung) zur Speicherung von Solarstrom eingesetzt, um Stromerzeugungs- und Stromverbrauchszeiten zu entkoppeln. Durch den in Solarbatterien gespeicherten Strom kann Solarstrom z.B. auch nachts zur Verfügung stehen.
- Solarmodul
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Ein Solar- oder Photovoltaikmodul besteht aus mehreren elektrisch miteinander verschalteten Solarzellen, die zwischen einer Glasscheibe und einer Kunststofffolie auf der Rückseite oder zwischen zwei Glasscheiben eingebettet und so vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Solarmodule werden in der Regel in einem Rahmen montiert, der zur Befestigung des Moduls dient.
- Solarthermie-Anlage
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(Solarwärmeanlage) Solarthermische Anlagen (auch: Solarwärmeanlagen) wandeln die Sonnenenergie in Wärme um, die dann zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt wird.
- Solarwärmeanlage
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Vergl. Solarthermie-Anlage.
- Solarzelle
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Solarzellen bestehen aus dünnen Siliziumscheiben und wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom. Strahlt die Sonne auf eine solche Solarzelle, baut sich zwischen Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf. Der erzeugte Gleichstrom wird dann durch einen Wechselrichter in Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt umgewandelt und steht zur Nutzung bzw. Einspeisung in das öffentliche Netz zur Verfügung.
- Spannungswandler
-
(Inverter oder Wechselrichter) Ein Spannungswandler wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom wird vom Spannungswandler in 230 V Wechselspannung gewandelt, damit der Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt und/oder ins öffentliche Versorgungsnetzwerk eingespeist werden kann. Zentralwechselrichter werden in Großanlagen, String-Wechselrichter in Kleinanlagen eingesetzt.
- String-Wechselrichter
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Ein Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom wird vom Wechselrichter in 230 V Wechselspannung gewandelt, damit der Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt und/oder ins öffentliche Versorgungsnetzwerk eingespeist werden kann. String-Wechselrichter werden in Kleinanlagen eingesetzt (in Großanlagen kommen Zentralwechselrichter zum Einsatz).
V
- Vakuumröhrenkollektoren
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(Röhrenkollektoren) Vakuumröhrenkollektoren (Röhrenkollektoren) bestehen aus zwei konzentrisch ineinander gebauten Glasröhren. Zwischen diesen Glasröhren befindet sich ein Vakuum, das die Übertragung der Strahlungsenergie des Lichts zum Absorber zulässt, aber einen Wärmeverlust stark verringert. In der inneren Röhre befindet sich ein Wärmeübertragungsmedium, meist ein Wasser-Glycol-Gemisch (vgl. Flachkollektoren), das sich erwärmt und durch Pumpen angetrieben die Wärme transportiert. Diese Kollektoren arbeiten üblicherweise bis zu einer Betriebstemperatur von ca. 150 °C. Vakuumröhrenkollektoren haben höhere Wirkungsgrade als Flachkollektoren, sind aber teurer in der Anschaffung.
W
- Wafer
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Ein Wafer ist eine Siliziumscheibe zur Herstellung von Solarzellen. Monokristalline Wafer werden aus Siliziumstäben (Einkristallen) geschnitten, polykristalline Wafer werden aus großen Siliziumblöcken herausgesägt. Wafer sind in der Regel zwischen 200 und 300 µm dick, und 150 x 150 mm (6 Zoll) groß (Kantenlänge).
- Watt
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Das Watt (W), benannt nach seinem Entdecker James Watt, ist eine physikalische Einheit zur Angabe von Energie pro Zeit. Bezogen auf PV-Anlagen kann die Leistungsfähigkeit der Anlage in Watt genau gemessen werden.
- Wechselrichter
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(Inverter oder Spannungswandler) Ein Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom wird vom Wechselrichter in 230 V Wechselspannung gewandelt, damit der Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt und/oder ins öffentliche Versorgungsnetzwerk eingespeist werden kann. Zentralwechselrichter werden in Großanlagen, String-Wechselrichter in Kleinanlagen eingesetzt.
- Windlastzone
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Eine Windlastzone ist ein regional definierter Bereich in Deutschland, für den charakteristische Windlastwerte zu erwarten sind. Die Windlast ergibt sich vereinfacht gesagt aus dem Geschwindigkeitsdruck multipliziert mit aerodynamischen Kraftbeiwerten. Hierzu werden gemittelte Windgeschwindigkeiten in 10 m Höhe über ebenem Grund angenommen, die nach DIN 1055-4 in vier regionalen Zonen (Windlastzonen) mit unterschiedlichen Windintensitäten unterschieden werden. Die Intensität der Windlasten nimmt dabei von Zone 1 nach Zone 4 zu.
Windlasten sind wie Schneelasten regional sehr unterschiedlich und bei der statischen Planung von Bauwerken (so auch Solaranlagen) zu berücksichtigen. - Wirkungsgrad
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Der Wirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis von abgegebener Leistung zu zugeführter Leistung und beschreibt damit den Nutzeffekt bei energieumwandelnden Prozessen. Je nach Art der eingesetzten Solarmodule erreichen heutige PV-Anlagen einen Wirkungsgrad zwischen 11 und 18 Prozent. Herkömmliche Glühlampen wandeln etwa nur 3 bis 4 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um.
- Wp
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Watt-Peak ist die Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Photovoltaikmoduls. So werden Modulpreise gewöhnlich in Euro pro Watt-Peak (Kurz: €/Wp) angegeben. 1.000 Watt-Peak entsprechen 1 Kilowatt-Peak (kWp).
Z
- Zentralwechselrichter
-
Ein Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom wird vom Wechselrichter in 230 V Wechselspannung gewandelt, damit der Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt und/oder ins öffentliche Versorgungsnetzwerk eingespeist werden kann. Zentralwechselrichter werden in Großanlagen eingesetzt (in kleinen Anlagen kommen String-Wechselrichter zum Einsatz).
